Traditionell japanisch wohnen - Das macht den japanischen Stil aus

Erfahren Sie, wie auch Sie Ihr Zuhause im japanischen einrichten können!

Seit einigen Jahren schon werden Wohntrends und Einrichtungsstile aus anderen Ländern und Kulturen in Deutschland immer beliebter. Sei es nun der Scandi Chic oder Wabi Sabi. (Bitte verlinken) Ein weiterer traditioneller Stil, nämlich der japanische, wird ebenso immer populärer. Angefangen hat dies mit den Einflüssen ostasiatischer Kulturen. Dazu zählen unter anderem Sushi und Karaoke. Allerdings ist auch der Architektonische Einfluss nicht mehr wegzudenken. Der japanische Lebensstil ist vielen hier als ein sehr ruhiger und einfacher bekannt. So ist auch der Wunsch japanisch zu wohnen nicht unbegründet. Doch worauf muss beim japanischen wohnen geachtet werden und welche Materialien dürfen dabei nicht fehlen? Das und noch viel mehr möchten wir Ihnen in diesem Artikel etwas näher bringen.

Durch was zeichnet sich das japanische Wohnen aus? Für wen eignet sich dieser Stil?

Um es kurz zu sagen: Menschen, die der Natur nahe stehen und diese auch bei sich Zuhause einziehen lassen wollen, diese werden sich voll und ganz mit dem japanischen Stil anfreunden können. Denn natürliche Materialien wie Stroh, Papier, Holz und Bambus stellen die Eckpfeiler dieser Einrichtungsmöglichkeit dar. Überladene Räume mit vielen Accessoires sind beim japanischen Wohnen zu finden. Zu den 10 beliebtesten Wohnstilen in Deutschland gehört auch der Japanische. Dabei wissen viele Menschen hierzulande gar nicht, was japanisch Wohnen überhaupt bedeutet. Wodurch zeichnet sich dieser Lebensstil beziehungsweise dieser Einrichtungsstil also aus?

  • Die Räume sind multifunktional (teilweise Möbel auf Rollen)
  • Es werden hauptsächlich Naturmaterialien wie Holz, Stroh, Papier und Bambus verwendet
  • Die Bauweise ist dabei sehr leicht und tief (Erdbebensicher)
  • Eine großräumige Architektur ist hier eher selten
  • Die Räume verfügen über mattes und weiches Licht
  • Und sind nur mit dem nötigsten möbliert
  • Trennwände und Fenster sowie Lampions aus Papier gehören dazu
  • Beistelltische befinden sich nahe des Bodens (auch Saizu genannt)
  • Futons, Truhen und Tee-Kommoden (Cha-Tansu) dürfen nicht fehlen
  • An den Wänden befinden sich Fächer und japanische Schriftzeichen
  • Blumengestecke sowie weitere kleine Dekorationen mit Lotus oder Kirschblüten
  • Sowie Matten aus Bambus und Reisstroh sind hierbei anzutreffen

Japanisch Wohnen bedeutet in Deutschland aber wohl nicht das gleiche wie in Japan selbst. Die Japaner selbst richten Ihr Zuhause nicht aufgrund der Optik so ein, sondern weil sie es als Lebenshaltung sehen. In dieser geht es darum, der Natur besonders nah zu sein. Zimmer im klassischen Sinne wie wir sie aus Europa kennen gibt es bei diesem Einrichtungsstil nur sehr wenige. Die unterschiedlichen Wohnräume werden durch Trennwände, den sogenannten Shōjis unterteilt. So ist es möglich alleine zu sein und wenn diese wieder geöffnet sind mit den anderen Bewohner eine schöne Zeit zu haben. Wer noch nie in einem traditionell japanisch eingerichteten Haus gewesen ist, der kann dies in einem Ryokan erleben. Dies sind Hotels, welche traditionell geführt werden und dementsprechend eingerichtet sind.

Hochwertige Möbel aus der Natur sind mit das Wichtigste beim japanische Wohnen

Wer einen japanisch eingerichteten Raum betritt, der wird schnell feststellen, dass hier alles im Einklang zueinander ist. Kunstfertigkeit, Natürlichkeit und die so entstehende Einfachheit gehen Hand in Hand. Qualität ist hier ein hohes und wichtige Gut. Gebräuchliche Objekte und Gegenstände sind penibel gefertigt und platziert, sodass diese reine Bewunderung auslösen. Dies ist auch der Grund, weshalb derart eingerichtete Häuser und Wohnungen niemals mit Straßenschuhen betreten werden dürfen. Mit dem ausziehen der Schuhe bleibt der Staub der Straße sowie der Stress und die Anspannung vor der Türe. Der Alltag bleibt ebenso zurück und man betritt eine neue, entspannte Welt. Die Bodenbeläge, welche den Namen Tatami tragen, bestehen aus Reisstroh oder Seegras. Betreten werden diese nur mit Socken oder einem Tabi (eine Art Hüttenschuh). Alle sich im Raum befindlichen Personen folgen dem Leitmotiv der Achtsamkeit. Das gilt für Gäste als auch die Bewohner gleichermaßen.

Zen-Ästhetik und Feng-Shui - Japanisch Wohnen ist eine Lebenseinstellung

Wer seine Räumlichkeiten im japanischen Stil einrichten möchte, der schläft auf Futons. Diese werden zur Schlafenszeit ausgerollt und am Morgen nach dem aufstehen wieder eingerollt. Wieder unsichtbar verstaut wird der Futon im Futon-Totana, also dem Futon Schrank. Alles was nicht sichtbar für Gäste und Mitbewohner sein soll, wird im Tansu untergebracht. Aber auch die Schränke und Truhen werden dafür verwendet. Diese Möbel werden allerdings nicht nur als Stauraum entworfen, sondern dienen zusätzlich noch einem bestimmten Zweck. Ein Beispiel wäre der Cha-Tansu für die Teeutensilien. Jegliche Dekoration wird mit bedacht ausgewählt und platziert. Auch dieser Brauch wurzelt im Zen.

Traditionell japanisch wohnen geht aber auch ohne die japanische Lebensweise

Wer nun als Europäer zwar eine japanische Einrichtung in sein Zuhause einziehen lassen, seinen Lebensstil deswegen aber nicht vollständig umstellen möchte, der kann dies natürlich auch tun. Tische und Stühle auf Hüfthöhe sowie Tatami-Betten lassen sich alternativ auswählen. Als Rollos können Exemplare aus Reis oder Bambus verwendet werden. Wie viel japanisch werden soll im Bezug auf die Einrichtung kann individuell entschieden werden. Allerdings sind Dekorationen und Accessoires mit bedacht zu wählen und zu platzieren, um das das leichte und entspannende Gefühl zu bekommen. Empfehlen können wir Ihnen Kalligrafie, Lackarbeiten sowie Raku-Keramik.

Modern und japanisch zugleich Wohnen - Die Raumwerke helfen Ihnen gerne dabei

Helle Wände, viel Holz, Tatami-Betten, Schiebewände und Truhen. All das gehört zum japanischen Stil einfach dazu. Gerne helfen wir Ihnen bei der Gestaltung und Ideenfindung für Ihren Einrichtungs.Traum. Je nach Philosophie und Bequemlichkeit finden wir gemeinsam das richtige Ambiente für Ihre Vier Wände. Kontaktieren Sie uns doch dafür einfach per E-Mail oder Telefon. Daraufhin vereinbaren wir einen Besichtigungstermin entweder direkt bei Ihnen Zuhause oder Sie Besuchen uns in unserem Ladengeschäft in Frankfurt.

Ihre Raumwerke, Raumaustatter aus Frankfurt am Main